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  • Katja Müller

Online-Beratung in Zeiten von Corona

Aktualisiert: März 15

Eine lebensbedrohliche Erkrankung geht global viral. Was vor Tagen noch als Unmöglich galt, wird jetzt Wirklichkeit und bringt Einschränkungen im privaten wie beruflichen Leben mit sich. Bei aller Bedrohlichkeit sehe ich aber auch Chancen, an dieser gemeinschaftlichen Krise zu wachsen. In vielen administrativen Berufsgruppen wird Home-Office, Kommunikation über Video, Telefonie, Chat sowie die Durchführung von Web-Konferenzen empfohlen, um das öffentliche Leben und die Wirtschaft bestmöglich aufrechtzuerhalten. Im Zuge dessen sind also Viele gezwungen, Erfahrungen mit alternativen Online-Kommunikationswegen zu sammeln.


In meiner Berufsgruppe bin ich bei psychologischen/psychotherapeutischen Kollegen in Bezug auf Online-Beratung häufig auf Skepsis ("Da kannst Du doch keine professionelle Beziehung aufbauen.", "Da geht doch soviel an Informationen verloren.") gestoßen. Ich selbst war vor noch einem Jahr mit Beginn meiner psychologischen Online-Beratung nicht restlos überzeugt von dessen Wirksamkeit und habe es als ein Experiment neben meiner hauptberuflich-klinischen Tätigkeit gesehen. Heute bin ich so überzeugt wie nie! Klienten, die sich vielleicht nie Hilfe face-to-face gesucht hätten, kann man einen niedrigschwelligen ersten Schritt anbieten. Oftmals sind die Klienten in sicherer heimischer Umgebung authentischer in der Selbstöffnung. Ich bekomme über Video eine Idee, wie deren Lebens- und vielleicht auch Problemfeld aussieht. Es war eine erstaunliche Erfahrung, dass sowohl der Klient als auch ich die Kamera relativ schnell vergessen und eine Beziehungsgestaltung genauso gut funktioniert wie fact-to-face. Auf der einen Seite gehen Informationen verloren, auf der anderen Seite bekomme ich jedoch Informationen. Flexibel kann ich mit Klienten, welche nur eingeschränkt Zeit haben (Mütter, Führungskräfte etc.) schnell und unkompliziert passende Zeiträume finden. Bei Übungen wird man erfinderisch, aber auch da ist bisher Alles umsetzbar gewesen. Nichtsdestotrotz es gibt Klienten, für die es überhaupt nicht geeignet ist, aber das sind weniger als ich vorher vermutet hatte.


Technische Hürden werden unkomplizierter, Plattformen immer intuitiver, Datenschutz kann mit ein wenig Recherche und in Absprache mit dem Klienten sichergestellt werden. Lasst die Dämme brechen und uns in ein digitales Zeitalter starten, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten im Rahmen von Reframing für beide Seiten (Klient/Berater) auch eine Chance bieten kann.


Ob Krankheitsängste, existentielle oder Zukunfts-Sorgen, Entwicklung von neuen Lebensentwürfen - ich bin weiterhin und jetzt erst recht Dein Ansprechpartner! Du kannst schnell und unkompliziert per Mail mit mir Kontakt aufnehmen und einen ersten Termin vereinbaren.





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